Salat

Bildnachweis: CQ Young (Getty Images); canva

7 Tipps für gesunden Salatgenuss im Winter

 Darauf können Sie achten!


Ein knackiger, leichter Salat passt zu fast jedem Essen an einem sonnigen Sommertag. Aber was ist, wenn wir auch im Winter nicht auf Salat verzichten möchten? Sollte man Salat überhaupt in der kalten Jahreszeit essen? Wo kommt der Salat im Winter her?

Dieser Blogartikel beantwortet häufige Fragen rund um das grüne Blatt im Winter!

 

 

 

 

 

 

1. Wie gesund ist Salat überhaupt?

Wenn es um gesunde Ernährung und Abnehmen geht, denken viele Menschen erstmal an Salat.  Doch wie gesund ist Salat eigentlich?

Salat enthält viel Wasser und dadurch wenig Energie. Damit ist er eine ideale Vorspeise, die schon einmal leicht sättigt. Kombiniert mit verschiedenen Zutaten wie anderem Gemüse, Kernen und wertvollen pflanzlichen Ölen erhalten Sie ganz einfach schon wichtige Vitamine und Mineralstoffe. Auch die Bitterstoffe von Chicorée und Radicchio sind wertvoll für unsere Verdauung.

 

2. Welche Salate haben im Winter Saison?

Natürlich können wir im Winter nicht auf die gleiche Vielfalt an Salatsorten zurückgreifen wie in den wärmeren Monaten, da hier bei uns in Deutschland im Winter kaum Pflanzenwachstum stattfindet. Doch wir brauchen nicht importierte Salate auswählen, sondern können regionales Saisongemüse verwenden.
Hier erfahren Sie mehr dazu!

Folgende Salate können Sie auch im Winter regional beziehen:

Endiviensalat: Juni bis Januar
Portulak: Juli bis April
Chicorée: Oktober bis April
Feldsalat: Oktober bis April

Feldsalat wird im unbeheizten Gewächshaus gezogen, Chicorée gilt meistens als Lagerware.

 

3. Wie lagere ich den Salat im Winter?

Salat sollte kühl und dunkel aufbewahrt werden. Geeignet ist eine Plastikbox, Frischhaltefolie oder auch ein feuchtes Tuch.
Um eine optimale Vitalstoff-Ausbeute zu erhalten, ist es wichtig, den Salat möglichst zeitnah nach dem Einkauf zu verzehren. Für kurze Zeit können Sie ihn auch in der Gemüseschublade Ihres Kühlschranks aufheben.

 

4.  Ist der Nitratgehalt im Salat im Winter nicht bedenklich?

Salatverzehr im Winter ist umstritten aufgrund des Nitratgehaltes. Nitrat wird von der Pflanze aufgenommen, um dieses zur Energiegewinnung zu nutzen. Bedingt durch fehlendes Sonnenlicht verbleibt das Nitrat in der Pflanze und kann, nach Verzehr, im menschlichen Körper in Nitrit umgewandelt werden. Dies kann die Sauerstoffversorgung im Organismus beeinträchtigen. Das ist besonders in Bezug auf Kleinkinder und Säuglinge wichtig zu wissen, da ihr Körper auf diese Reaktion noch nicht angemessen reagieren kann.


Bei einer ausgewogenen, abwechslungsreichen Ernährung besteht für Erwachsene kein Grund zur Sorge, wenn sie auch im Winter öfters mal Salat essen. Außerdem können folgende Tipps zur Senkung der Nitrataufnahme beitragen:

  • Da Nitrat von der Salatpflanze hauptsächlich in den Stielen, Stängeln, Strünken, großen Rippen und den äußeren Blättern gespeichert wird, kann man diese Teile einfach entfernen. Dadurch wird der Nitratgehalt vermindert.
  • Der Nitratgehalt im Salat hängt neben der aufgenommenen Lichtmenge auch von der Salatsorte, der Anbauweise und der Düngung ab. Salat aus biologischem Anbau hat meist einen geringeren Nitratgehalt.
  • Geben Sie Vitamin C in Form von Zitronen- oder Orangensaft oder auch Paprika zu Ihrem Salat – dadurch werden weniger Nitrosamine gebildet.

Insgesamt gilt: Bei einer ausgewogenen Ernährung mit Obst und Gemüse braucht man sich über den Nitratgehalt in Gemüse keine Gedanken zu machen, da die Wirkung der positiven Inhaltsstoffe im Gemüse die durch das Nitrat zu erwartenden negativen Auswirkungen überwiegen.

 

5. Was gibt es bei fertig verpackten Salaten und Fresh Cut-Waren zu beachten?

In fast jedem Kühlregal im Supermarkt gibt es das ganze Jahr über fertig verpackte und oftmals schon vorgeschnittene Salate zu kaufen.

So verlockend das ist, weil es scheinbar weniger Arbeit macht, so bedenklich sind gerade diese Angebote, da durch die vielen Schnittflächen der Blätter Keime leicht eindringen können. Wichtig sind hier vor allem eine kühle Lagerung, schneller Verzehr und die Beachtung des Verbrauchsdatums.

Sicherheitshalber sollten Schwangere einfach auf vorgeschnittenen Salat verzichten, da hier Listerien oder Toxoplasmose-Erreger enthalten sein und dem Ungeborenen schaden können.

Meine Empfehlung ist daher, auch im Winter den Salat möglichst im Ganzen zu kaufen und nach kurzer Lagerzeit zu waschen und frisch zuzubereiten.

 

6. Macht Salat einen Blähbauch?

Abends zu sich genommen kann Salat das Verdauungssystem unnötig belasten und auch zu schmerzhaften Blähungen führen. Bei Reflux und einem empfindlichem Verdauungssystem ist es daher günstig, Salat und Rohkost mittags zu verzehren.

Dies ist auch eine wichtige Regel beim Basenfasten und das Feedback meiner Teilnehmer zeigt, dass sie sich mit dieser Praxis sehr wohl fühlen, weil sie keinen Blähbauch mehr haben.

 

7. Mein Tipp zum Dressing

Eine wunderbare Ergänzung zu einem leichten Salat ist natürlich auch ein leichtes Dressing.

Mein Tipp ist hier mein basisches Grunddressing, welches mit weiteren Zutaten verfeinert werden kann.

Für das basische Dressing einfach 2 – 3 EL kaltgepresstes Öl und 3 EL Zitronen- oder Cranberrysaft mit Salz und Pfeffer vermischen. Wunderbar schmeckt auch Kräutersalz oder Gomasio (Sesamsalz). Mit Kräutern, Sprossen, Zwiebeln, Sonnenblumenkernen oder Kürbiskernen lässt sich ganz einfach Abwechslung hereinbringen.

 


                                                                                                           

 

 

 

 

 

 

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