Vitamine

Vitaminschonend einkaufen und garen:

mit diesen 7 Tipps geht´s richtig!

 

Sie kaufen frisches Obst, leckeres Gemüse und knackige Salate ein.
Fragen Sie sich auch manchmal, wie viele Vitamine noch in Ihrem Obst und Gemüse sind, wenn Sie es essen? Wie können Sie die Vitalverluste möglichst gering halten?

Hier habe ich Ihnen 7 bewährte Tipps zusammengestellt, wie Sie möglichst viele Vitamine beim Einkaufen, Lagern und Kochen erhalten können!

Vitamine sind für uns lebensnotwendig, sie sind in viele essentielle Stoffwechselvorgänge eingebunden. Da unser Körper sie nicht selbst herstellen kann, müssen wir sie über die Nahrung zuführen.

 

 

 


Allerdings sind Vitamine auch empfindlich, ein Nahrungsmittel kann, beispielsweise durch Licht und Hitze, einiges an Vitaminen verlieren. Wichtig ist es also, dass Sie möglichst vitaminschonend einkaufen, lagern und kochen.
Dadurch können Sie auch noch Geld sparen, denn, bedingt durch falsche Lagerung, werden viele Lebensmittel weggeworfen!

 

Hier kommen meine 7 besten Tipps, wie Sie die Vitalstoffe Ihrer Nahrungsmittel weitgehend erhalten können!


  1. Kaufen Sie möglichst saisonal und regional ein

    Gemüse und Obst der Saison hat keine langen Transportwege hinter sich, denn es kommt aus der näheren Umgebung. Denken Sie beispielsweise an die heimischen Beeren im Sommer, die Sie direkt vom Strauch ernten können. Da stecken auf jeden Fall mehr Vitamine drin, als wenn das Obst um die halbe Welt gereist ist!


  2. Besorgen Sie Ihr Gemüse und Obst frisch

    Durch die Länge der Lagerung reduziert sich der Vitamingehalt in Nahrungsmitteln. Super also, wenn Sie Ihr Gemüse und Obst frisch einkaufen und zeitnah verbrauchen können. Das gelingt am besten mit einem Essens- und Einkaufsplan, dann wissen Sie genau, wann Sie welche Lebensmittel brauchen.
    Sie haben keine Zeit? Keine Sorge - greifen Sie auf Tiefkühlkost zurück, hier wird das Gemüse oder Obst direkt nach der Ernte schockgefroren, so dass die Vitaminverluste relativ gering ausfallen.


  3. Lagern Sie Ihre Einkäufe richtig

    Hier ist es gut zu wissen, dass einige Lebensmittel, beispielsweise Äpfel, Ethylen abgeben, ein Gas, das andere Obst- oder Gemüsesorten schneller reifen lässt.  Daher lagern Sie ethylenempfindliche Lebensmittel besser nicht zusammen mit Äpfeln oder anderem Obst und Gemüse, das Ethylen abgibt.

    Welche Nahrungsmittel geben Ethylen ab und welche sind ethylenempfindlich?

    Obst und Gemüse, das Ethylen abgibt:

    Äpfel, Avocados, Birnen, Pfirsiche, Pflaumen, Tomaten

    Obst und Gemüse, das ethylenempfindlich ist:

    Bananen, Kiwis, Mangos, Artischocken, Auberginen, Bohnen, Erbsen, Gurken, Kohlgemüse, Kohlrabi, Lauch, Salat

    Außerdem gibt es Lebensmittel, die gut im Kühlschrank gelagert werden können, andere hingegen besser im Regal oder im Keller aufgehoben sind.
    Hier kommen ein paar Beispiele:

    Obst und Gemüse für das Obst- oder Gemüsefach im Kühlschrank:
    Äpfel, Avocados, Beeren, Birnen, Granatapfel, Kiwis, Pfirsiche, Pflaumen
    Bohnen, Erbsen, Fenchel, Kohlgemüse, Lauch, Paprika, Salat, Spinat

    Obst für das Regal:
    Ananas, Avocados, Banane, Mandarinen, Orangen

    Gemüse für das Regal:
    Aubergine, Gurke, Kürbis, Tomate

    Gemüse für den Keller (dunkle Lagerung):
    Kartoffeln, Knoblauch, Zwiebeln

  4. Schneiden Sie das Obst oder Gemüse erst nach dem Waschen

    Viele Vitamine sind wasserlöslich, daher gehen beim Waschen auch schon Nährstoffe verloren. Natürlich müssen wir unsere Frischware waschen, aber bitte nicht lange wässern. Günstig ist es auch, wenn Sie Ihr Obst und Gemüse erst nach dem Waschen klein schneiden.

  5. Garen Sie Ihr Gemüse bissfest

    Durch langes und starkes Erhitzen gibt es Vitalstoffverluste, die Sie gut vermeiden können. Lassen Sie Ihr Gemüse nicht ewig köcheln, sondern bereiten Sie es „al dente“ zu. Frische Kräuter geben Sie bitte erst ganz zum Schluss zu Ihrem Gericht.

  6. Dünsten Sie Ihr Gemüse mit wenig Wasser

    Auch hier gilt „weniger ist mehr“. Damit die Vitamine nicht ins Kochwasser übergehen, lassen Sie Ihr Gemüse nicht im Kochwasser „schwimmen“, sondern dünsten Sie es mit wenig Flüssigkeit. Sehr gut funktioniert das mit einem Dampfgarer oder auch einem Siebeinsatz für den Topf.
    Wenn es mal nicht anders geht, dann nutzen Sie hinterher die Kochflüssigkeit als „Gemüsebrühe“.

  7. Wärmen Sie Ihr Essen portionsweise auf

    Auch das ist vitaminschonend:
    haben Sie Eintopf vorgekocht, dann erhitzen Sie nicht jedes Mal den gesamten großen Topf, sondern nur die Portionen, die Sie brauchen.

                                                            

Quelle in Bezug auf Lagerung:
die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen hat ein tolles Lagerungs-ABC veröffentlicht.
Wenn Sie mehr über das Lagerungs-ABC erfahren möchten, klicken Sie hier
 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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