Biotin

Essen für Haut und Haar!

In der Werbung wird Biotin als das "Schönheitsvitamin" angepriesen. Was ist dran?

Biotin, früher auch als Vitamin H (Haut und Haar) bezeichnet, ist an mehreren Stoffwechselreaktionen in unserem Körper beteiligt, da einige Enzyme biotinabhängig arbeiten.
Biotin spielt eine Rolle beim Abbau von Aminosäuren, der Bildung von Fettsäuren und der Bereitstellung von Energie aus körpereigenen Reserven. Daraus ergibt sich eine Mitwirkung dieses Vitamins beim Wachstum und Erhalt von Blutzellen, Talgdrüsen, Nervengewebe und auch Haut und Haar.
Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) hat folgende Werbeaussagen über Biotin zugelassen:
"Biotin trägt zur Erhaltung normaler Haut bei" und "Biotin trägt zur Erhaltung normaler Haare bei".


Gibt es einen Mangel an Biotin?
Bei normalen Ernährungsgewohnheiten wurde bisher kein Defizit an Biotin beobachtet.
Lediglich bei einem längerfristigen Verzehr von größeren Mengen roher Eier können Mangelsymptome wie Haarausfall, Haut- und Schleimhautveränderungen auftreten. Das im rohen Eiweiß enthaltene Avidin bindet fest an Biotin und macht es so unbrauchbar.

Schätzwert für eine angemessene Zufuhr bei Erwachsenen ist 30-60 Mikrogramm pro Tag.

Welche guten Nahrungsquellen gibt es für Biotin?
1. Leber
2. Sojabohnen
3. Gemüse: Grünkohl, Rosenkohl, Spargel, Spinat, Staudensellerie, Wirsing
4. Champignons
5. Haferflocken, Speisekleie
6. Nüsse
7. Eier (erhitzt)

Wichtig:
Wie die Verbraucherzentrale mitteilt, kann es bei Einnahme von Biotin zur Verfälschung von Labortests, insbesondere bei Schilddrüsenhormen, Sexualhormonen und Herz-Kreislauf-Markern wie Troponin (bei Herzinfarkten) kommen.
Falls Sie also Nahrungsergänzungsmittel zu sich nehmen, die Biotin enthalten, sollten Sie das bei der Blutabnahme mitteilen.


Quellen:
D-A-CH Referenzwerte für die Nährstoffzufuhr
Verbraucherzentrale

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 





 

 

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