Sauerampfer

Was hat es mit Oxalsäure bei Spinat & Co auf sich?

Spinat, Mangold, Rhabarber, Rote Bete und Sauerampfer können einiges an Oxalsäure enthalten, die einen eher ungünstigen Effekt hat...

Zum einen entsteht Oxalsäure im Stoffwechsel unseres Körpers, zum anderen nehmen wir sie über pflanzliche Nahrungsmittel, vor allem eben einige Gemüsesorten, zu uns.
Ungünstig an der Oxalsäure ist ihre Eigenschaft, mit Mineralstoffen (Calcium, Magnesium, Eisen) Komplexe zu bilden, so dass diese nicht von unserem Körper aufgenommen werden können.


Da aber meist die oxalsäurereichen Lebensmittel nur einen kleinen Anteil in unserer Ernährung ausmachen, ist das kein Problem!


Wer allerdings an einer Nierenerkrankung leidet oder zu Nierensteinen ( vom Typ Calciumoxalat) neigt, sollte eher auf oxalreiche Nahrungsmittel verzichten.


Es gibt aber auch Möglichkeiten, den Oxalsäuregehalt schon bei der Zubereitung zu verringern!
Durch Einweichen oder Kochen der betreffenden Lebensmittel geht die Oxalsäure ins Kochwasser über (dieses natürlich nicht weiter verwenden).
Andere Möglichkeit: die Kombination mit Milch kann die Verfügbarkeit von Oxalsäure vermindern:
z. B. Rhabarber mit Vanillesauce!

 

Literatur:
Jaeger P., Robertson WG. (2004). Role of Dietary Intake and Intestinal Absorption of Oxalate in Calcium Stone Formation. Nephron Physiology 98: 64–71
Weiß C. Oxalsäure. (2009). Ernährungsumschau


 

 

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